AUGEN AUF IM SCHLOSSPARK PANKOW

Für alle entdeckungslustigen Besucher im Vorschul- und Grundschulalter hat TIC Berlin-Pankow für die App ACTIONBOUND eine spannende Tour durch Schlosspark und Schlossgarten Schönhausen entwickelt.

Begleitet von der Wiesenameise Fritzi führt die Tour zu den Geheimnissen, Personen, seltenen Naturschönheiten und anderen Besonderheiten der Anlage. Es gibt viel zu entdecken!




Sonntag, 16. Januar 2022, 11 Uhr

Spaziergang durch Niederschönhausen

Mit Sören Marotz durch den Ortsteil


Der Pankower Historiker und Ausstellungsleiter des DDR Museums, Sören Marotz, lädt zu einem Spaziergang durch Niederschönhausen ein. Am Schloss beginnend gibt er auf dem etwa 1,5 km langen Rundgang Einblicke in die Geschichte und den Wandel des Pankower Ortsteils.

Gleich neben dem Schloss Schönhausen im denkmalgerecht sanierten Appartementhaus der DDR-Regierung bekommen wir den Wandel Niederschönhausens zum „Zehlendorf des Ostens“ direkt zu spüren. Wenige Schritte weiter gehen wir an der Stillen Straße mit dem „Städtchen“ vorbei, lassen den „Blauen Stern“ rechts liegen und kommen zum ehemaligen Wochenmarkt Niederschönhausens, dem zweiten „Zentrum“ neben dem Ossietzkyplatz. Über die ehemalige Residenz der „Ständigen Vertretung“ der Bundesrepublik Deutschland in der Kuckhoffstraße und dem kleinen Heimatmuseum „Brose-Haus“ mit seinen Sonderausstellungen kehren wir nach ca. 1,5 km Spazierweg vorbei an der Friedenskirche zum Schloss Schönhausen zurück.


Info: SPSG




Sonntag, 16. Januar 2022, 11 Uhr

Spaziergang durch Niederschönhausen

Mit Sören Marotz durch den Ortsteil


Der Pankower Historiker und Ausstellungsleiter des DDR Museums, Sören Marotz, lädt zu einem Spaziergang durch Niederschönhausen ein. Am Schloss beginnend gibt er auf dem etwa 1,5 km langen Rundgang Einblicke in die Geschichte und den Wandel des Pankower Ortsteils.

Gleich neben dem Schloss Schönhausen im denkmalgerecht sanierten Appartementhaus der DDR-Regierung bekommen wir den Wandel Niederschönhausens zum „Zehlendorf des Ostens“ direkt zu spüren. Wenige Schritte weiter gehen wir an der Stillen Straße mit dem „Städtchen“ vorbei, lassen den „Blauen Stern“ rechts liegen und kommen zum ehemaligen Wochenmarkt Niederschönhausens, dem zweiten „Zentrum“ neben dem Ossietzkyplatz. Über die ehemalige Residenz der „Ständigen Vertretung“ der Bundesrepublik Deutschland in der Kuckhoffstraße und dem kleinen Heimatmuseum „Brose-Haus“ mit seinen Sonderausstellungen kehren wir nach ca. 1,5 km Spazierweg vorbei an der Friedenskirche zum Schloss Schönhausen zurück.


Info: SPSG




Donnerstag, 27. Januar 2022, 20 Uhr

KAIROS
Lesung mit Jenny Erpenbeck


Die neunzehnjährige Katharina und Hans, ein verheirateter Mann Mitte fünfzig, begegnen sich Ende der achtziger Jahre in Ostberlin, zufällig, und kommen für die nächsten Jahre nicht voneinander los. Vor dem Hintergrund der untergehenden DDR und des Umbruchs nach 1989 erzählt Jenny Erpenbeck in ihrer unverwechselbaren Sprache von den Abgründen des Glücks – vom Weg zweier Liebender im Grenzgebiet zwischen Wahrheit und Lüge, von Obsession und Gewalt, Hass und Hoffnung. Alles in ihrem Leben verwandelt sich noch in derselben Sekunde, in der es geschieht, in etwas Verlorenes. Die Grenze ist immer nur ein Augenblick.


Eine Veranstaltung der Buchhandlung Chaiselongue

 

Info: SPSG




Sonntag, 20. Februar 2022, 16 Uhr

Stardust Sinfonie

Konzert durch Raum und Zeit


In diesem zweiteiligen Programm nimmt uns die Flötistin Roswitha Meyer mit auf eine poetische Reise rund um die Erde. Musikalisch begleitet sie (Live)-Bilder der NASA und ESA aus dem Weltall und versucht eine Live-Schaltung zu den Kameras der Internationalen Raumstation.

Im Zweiten Teil geht es mit einer musikalischen Lesung des Musikseeräubers Fabian Fiedler zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft weiter, durch „Gestern.Heute.Morgen.“ Seit vielen Jahren segelt der kleine Musikseeräuber nun auf dem Meer der Musik hin und her und gemeinsam begeben wir uns auf eine emotionale Reise zwischen Familie und Freundschaft, Suchen und Finden, alt werden und jung sein. Mittelpunkt ist ein Fernrohr, durch das wir in die Zeiten schauen können. Somit entdecken wir Geschichten von Menschen, die uns am Herzen liegen. Längst Verborgenes taucht wieder auf, Neues wird gefunden und Altes losgelassen. Jede Geschichte ist es wert, erzählt zu werden. Am Ende steht der Wunsch, dass wir unsere eigenen erzählen und weitergeben.


Info: SPSG




Freitag, 25. Februar 2022, 20 Uhr

Keine Stars - mein Leben mit Pankow

Die Geschichte der Band persönlich erzählt von André Herzberg


Die Rockband PANKOW feiert 2021 ihr 40-jähriges Jubiläum. André Herzberg, Gründungsmitglied und Frontmann, hat seine ganz persönlichen Erinnerungen an die Zeit mit der Band festgehalten: Durch den an den Rolling Stones und New Wave orientierten Sound und die provokanten Texte von seinem Bruder, Wolfgang Herzberg, forderte PANKOW die Kulturpolitiker der DDR permanent heraus. Die vielen Verbote und Behinderungen setzten der Band heftig zu. Es kam zu radikalen Brüchen und Zerwürfnissen. Doch PANKOW hat nicht aufgegeben, die Nachwendezeit überstanden und alte und neue Fans versammelt. André Herzbergs Buch handelt von der ungebrochenen Leidenschaft für Musik, von Freundschaft und Verrat, Abschied und Neubeginn. Ein Muss für alle Fans und ein fulminantes Panorama ostdeutscher Kulturgeschichte – mit großartigen Fotos!


In Kooperation mit dem Buchlokal Pankow

Info: SPSG




Sonntag, 27. Februar 2022, 11 Uhr

Die Geschichte der Panke

Kulturhistorische Bilderreise mit Sören Marotz


In einer Bilderreise mit historischen und heutigen Fotografien entlang der Panke zeichnet der Historiker Sören Marotz deren Weg von der „Quelle“ bei Bernau bis zur (alten) Mündung in die Spree nach. Ursprünglich als mäandrierender, sandgeprägter Tieflandsbach im Nachklang der letzten Eiszeit entstanden, ist die Panke neben der Spree und der Havel das drittgrößte natürliche Fließgewässer Berlins. Noch bis in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde in der Panke gebadet. Seit knapp 150 Jahren aber wurde der Bach in Verlauf, Wasserqualität und Ufergestaltung stark überformt. Stück für Stück ist die Panke zu einem begradigten, verschütteten und verschmutzten Problemgewässer geworden, mit Einleitungen der Industrie und der Rieselfelder. Wie hat sich die Panke – die dem Berliner Stadtbezirk Pankow ihren Namen gab – im Laufe des letzten Jahrhunderts verändert und wie sieht der heutige ökologische Umbau aus? Lassen Sie sich ein Stück stromabwärts treiben!


Info: SPSG




Sonntag, 6. März 2022, 16 Uhr

Das Marien-Leben

Gedichtzyklus von Rainer Maria Rilke mit Musik von Christiane Gerhardt


Der „Marien-Leben“ ist der unbekannteste Gedichtzyklus von Rilke. Elementar und zerrissen steht an erster Stelle das Verhältnis von Mutter und Sohn, die mütterliche Mitschuld am Schicksalsverlauf ihres Kindes. Die Verzweiflung an der zu großen Aufgabe. Die verständnislos erstarrte Abwesenheit des Vaters. Rilkes Familie.

Die zu diesem Gedichtzyklus verfasste Musik für zwei Gamben ist bewusst modern, spannend in Rhythmik, Klangfarben und Harmonik aber leicht zu erfassen, sie bedarf keiner Erklärungen. Der Hörer kann sich ihr die komplexen Bilder und Gedankengänge Rilkes nachwirken und aus Worten und Musik seine eigenen Bilder aufsteigen lassen.

Christiane Gerhardt, Musikerin, Autorin und Rhythmuspädagogin, hat in diese Kompositionen ihre Begegnungen mit den unterschiedlichsten Musikstilen (Barock, Orient, Jazz, Rhythmusarbeit) eingebracht. Die Musiktitel bieten daher eine ungewöhnliche Vielfalt an Klängen und Rhythmen. Jahrzehntelanges Arbeiten beim Film und im Theater haben die weiche, lebenserfahrene Stimme von Timo Sturm gestaltet. Tilman Muthesius ist international anerkannter Geigenbaumeister, spezialisiert auf barocke Streichinstrumente. Die beiden in diesem Programm gespielten Instrumente stammen aus seiner Werkstatt.


Info: SPSG




Sonntag, 13. März 2022, 17 Uhr

Le roi danse - der König tanzt?

Konzert mit Erläuterungen


Le roi danse – der König tanzt? Die französische Suite mit ihren zahlreichen Tanzsätzen, der Allemande, Courante, Bourrée, Sarabande, Gigue und dem Menuett entwickelte sich vom 17. zum 18. Jahrhundert neben dem Ballett zu einer der populärsten – nicht getanzten – Formen der Kunstmusik, die – von Frankreich ausgehend – in ganz Europa erklang.

Das „ensemble1800berlin“ lotet die Suite als aufregende Grenzgängerin zwischen Tanz- und Kunstmusik aus. Begleitet wird das Konzert von zwei kurzen Vorträgen, welche die getanzte Ballett-Suite als Gegenstand des Hofzeremoniells unter Ludwig XIV. ebenso beleuchten, wie deren Neubewertung durch die großen französischen Philosophen Diderot, Voltaire und Rousseau in der Mitte des 18. Jahrhunderts.


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Donnerstag, 17. März 2022, 19.30 Uhr

Improtheater im Schloss Schönhausen

Mit Beate Schönwetter und Alexandra Winterfeldt


An diesem Abend sind sowohl der prächtige Festsaal als auch Ihre Wünsche Inspirationen für die Improspielerinnen Beate Schönwetter und Alexandra Winterfeldt, um in diesem besonderen Ambiente Geschichten im Augenblick entstehen zu lassen. Entdecken Sie diesen königlichen Ort und genießen Sie Improtheater. Das ist einmalig in Berlin.


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Sonntag, 20. März 2022, 16 Uhr

Fridolin auf dem Weg zum Heiligtum

Musikalisches Märchen für Kinder ab 5 Jahre und Erwachsene


Harfenkäfer Fridolin und sein Freund Angelo erleben spannende Abenteuer. Dieses Mal sind sie auf dem Weg zu einem Heiligtum, wo sie einen Schatz erhalten sollen. Viele Tiere, die ihnen unterwegs begegnen – und nicht zuletzt das Harfenspiel – retten die Beiden vor Gefahren. Auch ihr müsst ihnen die Daumen drücken. So wird am Ende alles gut!

Mit Bildern und Geräuschen zur Harfe erzählt von und mit Thomas Siener, Harfe


Text: Thomas Siener

Bilder: Guido Pilgrim


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Freitag, 25. März 2022, 19 Uhr

Prag zu dritt

Konzert mit Erik Lautenschläger, Tom Krimi und Josephin Busch


Große Melodien, außerordentlichen Arrangements, gefühlvolle und genaue Texte – das ist PRAG. In Frankreich wäre so etwas wahrscheinlich Popmusik – in Deutschland haben sie mit ihrem orchestralen Stil eine ganz eigene Nische besetzt.

Seit neun Jahren und vier Alben leben PRAG ihr eigenes Universum aus filmischer Musik. Und seit vier Jahren spielen Erik und Tom gemeinsam mit der Sängerin und Schauspielerin Josephin Busch.

Das Spezielle dieser intimen und doch großen Konzerte ist oft der Wechsel zwischen tiefer Hingabe in Musik und Lyrik, um dann zwischen den Liedern teilweise komische bis absurde Momente entstehen zu lassen. Alles geht zwischen den dreien. Eins ist klar, es wird ein Abend der glücklich macht.


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Freitag, 20. Mai 2022, 18 Uhr

Frühling in Schönhausen

Kammermusik mit dem Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach


Im Frühling erwacht das Schloss Schönhausen und erwacht der ganze Schlossgarten nach langer Winterruhe endlich wieder zu neuem Leben. Einst war es Königin Elisabeth Christine, die hier dem strengen Hofzeremoniell entkommen durfte. Später lockte der malerische Schlossgarten dann auch die Berliner Bürger hinaus in die Sommerfrische. Und auch heute noch lädt er uns zum Flanieren ein, zwischen uralten Bäumen und den modernen „Garteninseln“ der 50er und 60er Jahre.

Junge Virtuosen des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach spielen vertraute und auch neu zu entdeckende kammermusikalische Meisterwerke – vom Barock bis in die Moderne. Das Programm stimmt musikalisch ein auf einen bunten Frühling und einen heiteren Sommer im Schlossgarten Schönhausen.


Eine Veranstaltung des Fördervereins Schloss & Garten Schönhausen e.V. mit dem Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach, in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin – Brandenburg






 

Der Inhalt sämtlicher Ankündigungen wird vom jeweiligen Veranstalter direkt übernommen. Selbstverständlich bemühen auch wir uns dabei um vollkommene Fehlerlosigkeit. Eine Haftung für die hier gemachten Angaben übernehmen wir aber trotzdem nicht.

 

 

Einer der restaurierten Spiegelrahmen im Gartensaal. Noch sind die filigranen Ergänzungen ohne farbige Fassung.